Pressemitteilung des Vorstandes: Schluss mit Hü und Hott an Berliner Schulen

Ab Januar sollen 19 Stellen an Jugendsozialarbeit an Berliner Schulen gestrichen werden. Und die Kürzungen sollen im Jahr darauf weiter gehen. Der Landeselternausschuss ist entsetzt über diese Streichungen. „Schluss mit dieser Hü und Hott Politik an Berliner Schulen!“ fordert die Vorsitzende Lieselotte Stockhausen-Doering: „Auf der einen Seite leistet sich Berlin zwei millionenschwere
Brennpunktschulprogramme, auf der anderen zerstört es mit dieser Stellenstreichung gewachsene Strukturen an Schulen, die dringend diese Hilfe brauchen!“

Fest an einer Schule stationierte Sozialarbeiter unterstützen sowohl Schüler als auch Lehrer nicht nur in Konfliktsituationen und sind verlässliche Partner im Schulalltag. Gerade wenn man erkannt hat, dass es Probleme an Schulen gibt, dass es Brennpunktschulen gibt, darf man doch diesen Schulen nicht dringend benötigte Hilfe wegnehmen. „Warum soll man denn ein neues Hilfsprogramm auflegen, wenn es eigentlich verlässliche Partner für die Schüler gibt, die die Kinder bereits kennen, denen sie auch in Konfliktsituationen vertrauen?“ Das fragt sich der LEA und appelliert an die Abgeordneten diese Kürzungen zurückzunehmen.



Lesen Sie zu dem Thema auch den Zweiten Brandbrief der Jugendhilfeausschussschussvorsitzenden 

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Wunschzettel - Fichtenberg



Sehr geehrte Damen und Herren!

Knusper, knusper, knäuschen, wer knuspert an meiner Schule? Der Wind und der Verfall, dem kein Einhalt geboten wird!

Gerade soeben ist der Haushalt beschlossen worden mit einem auf den ersten Blick  ansehnlichen Schulsanierungsprogramm. Sieht man sich den Zustand unserer Schulen an, sieht man auf den zweiten Blick, dass diese Beträge nur ein Tropfen auf dem heißen Stein sein können. Schauen Sie sich die Fenster des Fichtenberg Gymnasiums in Steglitz an!  Da bekommt der Titel „Klimaschule“ eine ganz andere Bedeutung. Zumindest für eine stetige Versorgung mit Zugluft ist gesorgt. Dass vielleicht die Schimmelpilzbildung bei Fenstern ohne Kitt für die Gesundheit  der Schüler kontraproduktiv sein könnte, lassen wir einmal unerwähnt. Seit Jahren beklagt sich die Schule.

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Wunschzettel - Sanierung der Max von Laue Oberschule



Sehr geehrte Damen und Herren!

Alle Jahre wieder kommt nicht nur das Christuskind auf die  Erde nieder, sondern auch Klagen über die total „vermurkste“ Sanierung der Max von Laue Oberschule. Ein Paradebeispiel dafür, ob man nicht Vergaberecht, Aufsicht und Baupraxis der öffentlichen Hand überdenken sollte. Hier hatte man begonnen eine Schule  für die anstehende Schulreform zur Sekundarschule auszubauen und zu sanieren. Dank einer Vermischung von  Schicksalsschlägen, Inkompetenz und Unglücksfällen musste die ganze Schule geräumt werden. Lesen Sie selbst  nach in der Antwort des Petitionsausschusses. Warum musste man eine Firma beauftragen, die schon in einem anderen Bezirk Schlechtleistungen erbracht hat? Warum weiß bei der öffentlichen Hand die Rechte nicht, was die Linke getan hat?

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Neue Rubrik! - Schule(n) im Fokus

Liebe Eltern, aus der Aktion Wunschzettel 2013 haben wir wegen der großen Beteiligung nun eine neue Rubrik eingerichtet: Schule(n) im Fokus. 

Hier finden Sie (rechts oben auf der Seite) einzelne Schulen mit ihren besonderen Problemen, aber auch Themen, die noch nicht gelöst sind, eben das, was sich Eltern wünschen...

Mögen Ihre Wünsche in Erfüllung gehen!

Mit freundlichen Grüßen

Ihre

Lieselotte Stockhausen-Doering

Vorsitzende Landeselternausschuss - LEA
bei der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft