Die Sitzung des Landeselternausschusses (LEA) am 13. März 2026 stand insbesondere das Thema Sportunterricht im Mittelpunkt.

Sportunterricht im Fokus: Fairness, Motivation und Inklusion

Ein zentrales Thema der Sitzung war die Bewertung im Sportunterricht sowie die Ausgestaltung der Bundesjugendspiele. Als Gast referierte Tillman Wormuth, Schulsportreferent des Landes Berlin.

In der Diskussion wurde deutlich, dass die Bundesjugendspiele weiterhin als Sportfest mit motivierendem Charakter verstanden werden sollen – nicht als Instrument zur Talentsichtung. Leistungsbewertungen können individuell durch die Schulen gestaltet werden, wobei auch persönliche Entwicklungen der Schülerinnen und Schüler berücksichtigt werden sollen.

Kritisch diskutiert wurde unter anderem:

  • die Gerechtigkeit von Noten im Sportunterricht
  • der Umgang mit Vergleich und Wettbewerb
  • die Qualität und Einheitlichkeit der Urkundenvergabe
  • die Frage, wie Inklusion im Sport besser umgesetzt werden kann

Einigkeit bestand darin, dass der Sportunterricht nicht nur Leistung messen, sondern vor allem Freude an Bewegung und ein gesundes Lebensbewusstsein fördern soll. Gleichzeitig wurde betont, dass sportliche Leistungsfähigkeit – auch mit Blick auf bestimmte Berufsfelder – weiterhin eine Rolle spielt.

Ein weiterer wichtiger Punkt war die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Sportvereinen, die bereits in vielen Fällen erfolgreich umgesetzt wird und zur Förderung von Motivation und Identifikation mit Sport beitragen kann.