Der Landeselternausschuss (LEA) begrüßt, dass die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie (SenBJF) erkannt hat, dass die Regelungen zur Abiturprüfung an die aktuelle Pandemielage angepasst werden müssen.

Die dafür notwendigen Entscheidungen müssen zeitnah, verbindlich und umsichtig getroffen werden.

Vergangenen Donnerstag (21.01.2021) fand dazu auf unsere Initiative ein Gespräch mit der SenBJF gemeinsam mit den Landesschulgremien (LEA, LSA, LPP, LSB) statt, bislang ohne konkretes Ergebnis seitens der SenBJF.

Der LEA fordert die SenBJF auf, schnellstmöglich Entscheidungen zu folgenden Punkten zu treffen:

Aus den Fachbriefen und dem Handlungsrahmen, die bereits im Sommer 2020 erarbeitet wurden, ergeben sich darüber hinaus folgende Vorgaben:

Vor dem Hintergrund sehen wir folgende dringende Handlungsbedarfe der SenBJF:

Das Festhalten an den Abiturprüfungen halten wir als LEA aktuell für einen gangbaren und sinnvollen Weg. Für einen alternativen Prüfungsplan (ein Vorschlag des LEA liegt der SenBJF bereits vor) müssen aber folgende Bedingungen gegeben sein:

Falls die Pandemielage eine Rückkehr zum (teilweisen Präsenzbetrieb) nicht zulässt, darf ein Nachdenken über den Ausfall der Abiturprüfungen kein Tabu sein. Für diesen Fall muss die SenBJF sicherstellen, dass die Abiturnoten international anerkannt werden.

Der Abstimmungstermin der KMK, der am Nachmittag des 21.01.2021 stattfand, hat die von uns angemahnte Vorgehensweise auch weitestgehend bestätigt:
https://www.kmk.org/aktuelles/artikelansicht/abschlusspruefungen-finden-auch-2021-statt.html