PM: Bildung nicht zum Spielball der Besetzung des Senator*innen-Postens machen

Berlin hat 450.000 Schüler*innen in der allgemein- und berufsbildenden Schule. Berlin steht seit Jahren regelmäßig auf den letzten Plätzen bei nationalen Bildungsberichten. Berlin gibt pro Kopf am meisten Geld für Schüler*innen aus. Berlin ist eine Herausforderung.

Nimmt man die aktuelle Presseberichterstattung zur Grundlage, entsteht der Eindruck, dass keine der Koalitionsparteien dieses Ressort haben möchte bzw. es nur übernehmen würde, wenn es dazu noch Benefits gäbe.

Ja, Bildung war in den letzten Jahren kein Thema, mit dem man einen Blumentopf gewinnen konnte. Man hat es mit einigen hunderttausend gefühlten Bildungsexpert*innen zu tun, die alle wissen, wie man es anders oder besser machen könnte, und dies auch äußern. Aber genau hier liegt die Chance, sich zu bewähren.

Wir appellieren daher an die Koalitionsverhandelnden, in der Besetzung des Senatspostens für Bildung keine Kompromisse einzugehen, sondern hier die fachlich beste und geeignetste Person zu finden. Eine Parteizugehörigkeit ist dabei nachrangig. Welche Punkte uns als Landeselternvertretung wichtig sind, haben wir unter https://leaberlin.de/267-aktuelles/3992-stellenausschreibung-fuer-neue-n-bildungssentator-in aufgeschrieben.